Rekordjahr für Schweizer Occasionshandel
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Gemäss der Hochrechnung von auto-i-dat per Ende Jahr werden 2016 insgesamt mehr als 750‘000 Personenwagen den Halter gewechselt haben. Das bedeutet, dass 2016 mit einem Plus von 2.37% gegenüber Vorjahr das beste Occasions-Jahr sein wird, seit die Zahlen von Halterwechseln von auto-i-dat ausgewertet werden.
Das Occasions-Jahr 2016 unterlag grossen Schwankungen. Im ersten und zweiten Quartal zeichnete sich bereits ein sehr gutes Resultat ab. Im dritten Quartal brach der Occasionshandel jedoch um -0.3% gegenüber Vorjahr ein. Das vierte Quartal erholte sich wiederum leicht, womit trotz des Einbruchs eine positive Endabrechnung vorliegen dürfte.
Kein Licht ohne Schatten: auto-i-dat stellt bei ihrer Analyse fest, dass immer mehr Fahrzeuge nicht mehr über den traditionellen Handel, sondern immer öfter von Privat zum Verkauf angeboten werden. Dieses Phänomen dürfte verschiedene Gründe haben. Einer davon ist sicherlich, dass es heute sehr einfach und kostengünstig ist, Fahrzeuge auf den verschiedenen Börsen und Online-Plattformen zu inserieren. Andererseits scheint für viele professionelle Händler der Handel mit Occasionen immer weniger interessant, da die Margen auch bei den Gebrauchtwagen unter Druck geraten.
Trotz hohen Halterwechselzahlen kann daher keine Entwarnung im Occasionshandel gegeben werden: Auch das kommende Jahr dürfte nicht einfach werden. Das Angebot an guten Gebrauchtwagen ist zwar hoch, das zeigen die seit geraumer Zeit steigenden Standzeiten, aber die Margen dürften sich auch 2017 nicht merklich erholen. (pd/ml)
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