Positive Entwicklung der Motorrad-Unfallbilanz
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In der letzten Dekade sind die Unfallzahlen von Motorrädern und Rollern markant gesunken. Trotz einer deutlichen Zunahme des Gesamtbestandes von 600'000 (2006) auf deutlich mehr als 700'000 Fahrzeuge (2016) sind die Unfälle sowohl mit tödlichem Ausgang als auch mit Leicht- oder Schwerverletzten signifikant zurückgegangen.
Die Zahlen sprechen für sich: Wurden vor zehn Jahren auf dem Schweizer Strassennetz noch 69 Motorrad/Roller-FahrerInnen getötet, waren es 2016 noch 43 (– 37,7%). Bei den Schwerverletzten waren es 1482 (2006) gegenüber 999 Personen 2016 (– 32,6%), bei den Leichtverletzten sank die Zahl von 3451 auf 2477 Verunfallte (– 28,2%).
Zweirad-FahrerInnen sind naturgemäss von keiner Karosserie umgeben, bei Kollisionen oder Stürzen sind sie damit weniger geschützt als die Insassen vierrädriger Fahrzeuge. Die technischen Sicherheitsfortschritte bei den Motorrädern – ABS-Bremstechnik, Traktionskontrollen, LED-Tagesfahrlichter, wählbare Fahrmodi und andere elektronische Assistenzsysteme – sowie eine von der Zweiradbranche nachhaltig unterstützte Sensibilisierung der Endverbraucher – gut sichtbare Schutzbekleidung, verbessertes Fahrkönnen, Besuch von Weiterbildungskursen – schlagen sich in den stark rückläufigen Unfallzahlen nieder.
Gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu sind dennoch weiterhin rund zwei Drittel der Unfälle, in die Motorrad/Roller-FahrerInnen involviert sind, fremdverschuldet. Umso wichtiger sind deshalb für Zweiradnutzer eine möglichst hohe Sichtbarkeit und ein konsequent vorausschauendes Fahren, um sich gegen das «Übersehen» durch andere Verkehrsteilnehmer zu schützen. (pd/ir)
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