27.04.2026

Wenn Vorbereitung den Unterschied macht – gezielt und selbstbewusst ins QV starten

Es ist diese besondere Zeit im Jahr, in der sich das Wetter von seiner wechselhaften Seite zeigt und der Übergang zwischen Frühling und Sommer spürbar wird.

Wenn Vorbereitung den Unterschied macht – gezielt und selbstbewusst ins QV starten

Kursleiter Ralf Maag (rechts) begleitet die Teilnehmenden mit Erfahrung und einem geschulten Blick durch die realitätsnahe Prüfungssimulation.

Während draussen alles unbeschwerter und bunter wirkt, beginnt für angehende Carrosserielackiererinnen und Carrosserielackierer eine der intensivsten Phasen ihrer Ausbildung: die Vorbereitung auf das Qualifikationsverfahren. Eine Zeit, die Konzentration, Ausdauer und mentale Stärke verlangt. 

 

Genau hier setzen die Vorbereitungskurse von Axalta – André Koch im Informationscenter in Urdorf an. Ihr Ziel ist es, Sicherheit zu vermitteln, Stress abzubauen und eine solide Grundlage für einen erfolgreichen Abschluss zu schaffen. 

 

Seit Jahren begleitet das Unternehmen Lernende in dieser entscheidenden Phase. Im Informationscenter arbeiten die Teilnehmenden unter prüfungsnahen Bedingungen und erhalten einen unverfälschten Einblick in ihren aktuellen Leistungsstand. Die Simulation ist bewusst konsequent gestaltet und orientiert sich eng an der Realität des Qualifikationsverfahrens. 

 

Geleitet werden die zweitägigen Kurse von Ralf Maag, Schulungsleiter und Anwendungstechniker bei Axalta – André Koch. Seine langjährige Erfahrung zeigt: Nicht allein das handwerkliche Können entscheidet über den Erfolg, sondern ebenso Organisation, Zeitmanagement und der Umgang mit Druck. „Wir wollen eine Situation schaffen, die der echten Prüfung möglichst nahekommt“, erklärt Ralf. „Wer diesen Druck bereits erlebt hat, kann am entscheidenden Tag ruhiger und strukturierter arbeiten.“ 

 

Während insgesamt 11,5 Stunden intensiver Praxisarbeit bearbeiten die Teilnehmenden zentrale Aufgaben wie Farbtonfindung, Einlackieren und Spot Repair. Ebenso fliessen Arbeitssicherheit, der korrekte Einsatz der persönlichen Schutzausrüstung, die Organisation des Arbeitsplatzes und der bewusste Umgang mit Material in die Bewertung ein. 

 

Der Kurs wird so zu einem ehrlichen Abbild der eigenen Arbeit: Er zeigt, was bereits gut funktioniert, macht aber ebenso deutlich, wo Abläufe noch unsauber sind und unter Druck an Stabilität verlieren. Gerade diese direkte, unverblümte Rückmeldung macht seinen besonderen Wert aus. 

 

Auch die Teilnehmenden selbst bestätigen den Nutzen der realitätsnahen Bedingungen. Julie Winiger von der Carrosserie de Grolley betont: „Der eigentliche Mehrwert liegt im Realismus der Simulation. Der erlebte Stress ist sehr nah an der Abschlussprüfung, was hilft, sich besser darauf vorzubereiten und am Prüfungstag ruhiger zu bleiben.“ 

 

Loris Bajt von der Carrosserie Hallauer AG ergänzt: „Die Räumlichkeiten und das selbstständige Arbeiten schaffen eine sehr prüfungsnahe Situation. Besonders wertvoll ist, dass man nicht nur fachlich gefordert wird, sondern auch lernt, strukturiert und effizient unter Druck zu arbeiten.“ 

 

Mit klarer Linie, Konsequenz und gleichzeitig grossem Respekt führt Ralf Maag durch diese anspruchsvolle Simulation. Ziel ist es, eine Prüfungssituation zu schaffen, die der Realität möglichst nahekommt und damit auch den entsprechenden mentalen Druck widerspiegelt. Gleichzeitig steht stets im Vordergrund, die Lernenden zu stärken und nicht zu entmutigen. Gerade dieses feine Gleichgewicht zwischen Anspruch und Unterstützung macht den Kurs so wertvoll. 

 

Mehr als 40 Teilnehmende haben sich im März dieser Herausforderung gestellt. Zwei intensive Tage, die fordern und an Grenzen führen, vor allem aber Klarheit schaffen, Sicherheit geben und Vertrauen stärken. Der Blick richtet sich nun auf das Qualifikationsverfahren und den nächsten wichtigen Schritt ihrer beruflichen Laufbahn. 

 

www.andrekoch.ch 

www.repanetsuisse.ch 

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