Skoda: Der neue Elektro-City-SUV Epiq steht in den Startlöchern
Posted by: Mario Borri
Nach der Weltpremiere an der IAA in München vergangenen September kündigt Skoda nun den Serienstart des vollelektrischen City-SUV Epiq an. Der Kleinwagen basiert auf der neuen MEB+-Plattform, bietet bis zu 430 km Reichweite und 475 Liter Kofferraum und soll 2026 die E-Palette erweitern.
Skoda wird in der ersten Jahreshälfte 2026 den neuen vollelektrischen City-SUV-Crossover Epiq vorstellen. Das Modell positioniert sich als Einstieg in die batterieelektrische Palette der Marke und soll Elektromobilität für neue Kundengruppen zugänglich machen. Der Epiq ist ein zentraler Bestandteil der Strategie, mit der Skoda sein vollelektrisches Portfolio bis 2026 verdoppeln will.
Der Epiq ist das erste Serienmodell von Skoda auf der neuen MEB+-Plattform für kleinere Elektrofahrzeuge. Er verfügt über Frontantrieb und kombiniert kompakte Abmessungen mit einem geräumigen Innenraum. Das Kofferraumvolumen beträgt 475 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf 1344 Liter erweitern. Je nach Variante sind Reichweiten von bis zu 430 Kilometern möglich. Die stärkste Version kann an einer DC-Schnellladestation mit bis zu 133 kW laden und den Akku in rund 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent füllen.
Angeboten werden drei Leistungsstufen mit 85, 99 und 155 kW sowie zwei Batterietypen mit 38,5 oder 55 kWh Gesamtkapazität. Alle Varianten unterstützen AC-Laden mit bis zu 11 kW. Der Epiq nutzt die neue Designsprache Modern Solid und ist das erste Serienfahrzeug der Marke mit einer T-förmigen Lichtsignatur. Serienmässig sind LED-Scheinwerfer an Bord, optional ist eine Matrix-LED-Variante erhältlich.
Im Innenraum setzt Skoda auf ein minimalistisches Layout mit einem 5,3-Zoll-Fahrerdisplay und einem serienmässigen 13-Zoll-Zentralbildschirm. Drei Design Selections mit teilweise recycelten Materialien stehen zur Wahl. Zusätzliche Stauräume im Innenraum sowie neue Simply-Clever-Lösungen ergänzen das Platzangebot.
Zur Sicherheitsausstattung gehören unter anderem das Fahrerassistenzsystem Travel Assist 3.0, ein Top-View-Panoramakamerasystem und der Kreuzungsassistent 2.0. Der Epiq kann mit bis zu sieben Airbags ausgestattet werden. Laut Skoda soll der Preis in vielen Märkten auf dem Niveau eines Kamiq mit Verbrennungsmotor liegen.



